Chipping – systemimmanente oder verarbeitungsbedingte Probleme?
Sprache:
Deutsch
Autoren:
Pospiech, Peter
Kategorien / Schlagwörter:
Abplatzungen, Chipping, Glaskeramik, vollkeramische Systeme, werkstoffgerechte Verarbeitung, Zirkoniumdioxid
Erscheinungsdatum:
2010
erschienen in:
Die QuintessenzSeite: 173 - 181
Erscheinungsdatum: 05.02.2010
ISSN: 0033-6580
Jahr: 2010
Ausgabe: 2
Nach Berichten von klinischen Studien zu zirkonbasiertem festsitzendem Zahnersatz scheinen Chipping-Raten in der Verblendkeramik mit teilweise bis zu 50 % wesentlich höher zu sein als bei der konventionellen Metallkeramik. Zudem herrscht immer noch eine gewisse Unklarheit über die genaue Verarbeitung von Zirkoniumdioxid. Trotz unterschiedlicher Materialeigenschaften von metall- und zirkongestützten Systemen wird häufig die gleiche Verarbeitung und Vorgehensweise durchgeführt, obwohl eine werkstoffspezifische, keramikgerechte Adaptation der Verarbeitungsvorschriften erfolgen sollte: Präparation, Gerüstgestaltung, Aufbrennprozesse und Nachbearbeitung sind Faktoren, die den Erfolg beeinflussen. Grundsätzlich muss eine möglichst standardisierte, werkstoffgerechte und qualitätskontrollierte Vorgehensweise gefordert werden, da die Verarbeitungstoleranz der vollkeramischen Systeme im Vergleich zu den klassischen metallgestützten Systemen geringer ist.
