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Der Quintessenz Verlag

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Zahlungsunfähig trotz guter Gewinne – wie ist das möglich?

Liquidität geht vor Rentabilität

Sprache: Deutsch
Autoren: Struck, Uwe
Kategorien / Schlagwörter: Budget, Budgetplanung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Liquidität, Liquiditätsplanung, Rentabilität, Zahlungsfähigkeit
Erscheinungsdatum: 2010

erschienen in:

Die Quintessenz
Seite: 221 - 226
Erscheinungsdatum: 05.02.2010
ISSN: 0033-6580
Jahr: 2010
Ausgabe: 2


Liquidität ist die Fähigkeit, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Auch eine zahnärztliche Praxis muss immer zahlungsfähig sein, denn Illiquidität kann unter Umständen zum Insolvenzantrag führen. Zur Unterstützung des Liquiditätsmanagements eignen sich die betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA) des Steuerberaters leider kaum. Um trotzdem nicht in Zahlungsschwierigkeiten zu kommen, ist es von Vorteil, eine eigene Liquiditätsplanung zu erstellen. Sie gibt Auskunft darüber, wie hoch nach Abzug von Tilgungen, Steuerzahlungen usw. die Entnahmen sein dürfen. Die Berechnung beginnt mit der Aufstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, welche zur Ermittlung des Gewinns dient. Von ihm als der Basis der Liquiditätsplanung werden schrittweise solche Zahlungen der Praxis und des Privatbereiches abgezogen, die keine Ausgaben im Sinne der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung sind, aber die Liquidität stark beeinflussen. Im Ergebnis wird der Betrag berechnet, der monatlich für den Verbrauch verfügbar ist.

 

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