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Der Quintessenz Verlag

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Die Quintessenz

Die Monatszeitschrift für die gesamte Zahnmedizin

Erscheinungsdatum: 2009
Jahr: 2009
Ausgabe: 6

Beiträge:

Künstler, Könner und Scharlatane
Seite: 661 - 661
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Der lebensbedrohende Zwischenfall in der zahnärztlichen Praxis

Wenn ein Patient in der zahnärztlichen Praxis das Bewusstsein verliert, muss der Zahnarzt rasch handeln, da bis zum Eintreffen eines Notarztes im günstigsten Fall 8 bis 10 Minuten vergehen. Was kann, was darf, was muss der Zahnarzt in dieser Situation tun? Der Beitrag basiert auf den aktuellen Empfehlungen des European Resuscitation Council (ERC), modifiziert für die zahnärztliche Praxis. Der Swiss Resuscitation Council (SRC) hält sich aber bei den Basismaßnahmen der Reanimation an die Vorgaben der American Heart Association (AHA). Auf Behandlungsunterschiede wird im Text deutlich hingewiesen.

Seite: 667 - 678


Mundschleimhauterkrankungen viraler und bakterieller Genese

Der Eintritt eines Erregers in den Organismus ist bei allen Pathogenen die Voraussetzung für eine Infektion und ggf. Erkrankung. Während die Hornschicht der Haut eine wirksame Infektionsbarriere darstellt, sind die Schleimhäute wichtige Eintrittspforten für Viren und Bakterien. Der Beitrag befasst sich vor allem mit den variantenreichen klinischen Erscheinungsbildern der verschiedenen Typen des humanen Herpesvirus sowie anderen Erkrankungen, die durch weitere DNA- und RNA-Viren ausgelöst werden. Besondere Gewichtung wird den intraoralen Erkennungsmerkmalen einer HIV-Infektion und den drei spezifischen bakteriell bedingten Infektionskrankheiten Aktinomykose, Tuberkulose und Syphilis gegeben, die heute vermehrt wieder an Bedeutung gewinnen.

Seite: 681 - 688


Differenzialdiagnostik von Mundschleimhauterkrankungen
Seite: 691 - 691
Autoren: Bengel, Wolfgang
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Präparationstechnik für Adhäsivfüllungen

Die Adhäsivpräparation löst mit dem Motto „Prevention of extension“ die Black’sche Präparationsregel „Extension for prevention“ ab. Sie zeichnet sich vor allem durch eine rein defektorientierte und zahnhartsubstanzschonende Vorgehensweise aus: Präparation der Zugangskavität zur Dentin- und Schmelzläsion unter Schonung gesunder Zahnhartsubstanz bei Gewährleistung einer sicheren Kariesexkavation und möglichst geringer okklusaler Extension, Entfernung von zerstörtem bzw. nicht remineralisierbarem Schmelz und des infizierten Dentins, Erhaltung von unterminiertem, gesundem Schmelz sowie Präparation von kurzen, prägnanten und füllbaren Schmelzabschrägungen unter Erhaltung der gingivanahen Zahnstrukturen. Durch den Einsatz von oszillierenden Präparationsmethoden können minimalinvasive Kavitäten ohne Gefahr einer Nachbarzahnverletzung präpariert und optimal für die Adhäsivtechnik vorbereitet werden. Dazu eignet sich besonders der INTRA LUX Prepcontrol-Kopf aus dem EVA-System in Verbindung mit einer einseitig diamantierten Bevelshape-Feile oder das sonoabrasive Präparationssystem SONICsys Airscaler in Kombination mit den Set SONICflex microinvasive.

Seite: 693 - 702
Autoren: Denner, Walter


Reparatur eines frakturierten Keramikinlays

Anhand einer Kasuistik wird die intraorale Reparatur eines frakturierten Keramikinlays am Zahn 46 mit Komposit beschrieben. Die Reparaturrestauration im okklusionstragenden Seitenzahngebiet ist nach einer Beobachtungsdauer von 8 Jahren und 2 Monaten funktionell und ästhetisch zufrieden stellend. Es ergaben sich keine Anhaltspunkte für einen Misserfolg.

Seite: 705 - 711


Wiederherstellung der Retention bei dem schraubaktivierbaren Kugelkopfattachment Dalbo Plus

Herkömmliche Kugelkopfattachments weisen eine gute Retention, aber auch einen hohen Nachsorgebedarf auf. Das schraubaktivierbaren Dalbo Plus-Kugelkopfmatrizensystem bietet optimierte Möglichkeiten, den durch Verschleiß auftretenden Retentionsverlust zu kompensieren und damit die Funktionsfähigkeit des Zahnersatzes langfristig zu gewährleisten. In diesem Beitrag wird die Systematik in der Vorgehensweise zur Wiederherstellung der Retentionskräfte bei diesem innovativen Kugelkopfattachment dargestellt.

Seite: 713 - 717


Präimplantologische Diagnostik und Planung implantatprothetischer Versorgungen

In Standardsituationen bei günstigen morphologischen Voraussetzungen sollte die präimplantologische Diagnostik eine Anamnese, den klinischen Befund, eine Röntgenübersichtsaufnahme (mit Messkörpern), Modelle und eine Planungsschablone umfassen. Eine dreidimensionale Darstellung ist sinnvoll, wenn es sich um schwierige morphologische Verhältnisse handelt, wie sie häufiger im Oberkiefer angetroffen werden. Computertomogramme und die digitale Volumentomographie bieten die Möglichkeit einer exakten Analyse, einer Implantationssimulation, einer präoperativen Planung von Augmentationen und einer navigierten Implantation. Die Planungen sollten sich an dem prothetischen Ziel orientieren und damit als „Backward Planning“ durchgeführt werden.

Seite: 719 - 724


Häufige Kinderkrankheiten und ihre Manifestationen in der Mundhöhle

Die Früherkennung von Infektionserkrankungen mit perioralen und oralen Symptomen ist in der kinderzahnärztlichen Praxis von großer Bedeutung. Der Beitrag beschreibt die klassischen Kinderkrankheiten unter besonderer Berücksichtigung der in der Mundhöhle auftretenden Symptome und geht auf die therapeutischen Möglichkeiten ein. Den praktisch tätigen Zahnärzten soll damit eine Hilfestellung bei der Diagnose von sich vorwiegend oral manifestierenden Infektionserkrankungen gegeben werden.

Seite: 727 - 736


Bilaterale späte Entwicklung überzähliger Prämolaren im Anschluss an die Extraktion zweiter Prämolaren im Unterkiefer

Der Beitrag beschreibt einen Patienten, dessen zweite Prämolaren aus kieferorthopädischen Gründen im Alter von 12 Jahren extrahiert wurden. Nach kieferorthopädischem Lückenschluss waren 3 Jahre später im Unterkiefer röntgenologisch erneut zweite Prämolaren sichtbar.

Seite: 737 - 739


Der Stellenwert der transversalen Panoramaschichtaufnahme im Vergleich zur digitalen Volumentomographie

Aus forensischen und diagnostischen Gründen ist es empfehlenswert und in vielen Fällen auch notwendig, Befunde in mehreren Ebenen, also räumlich darzustellen. Die digitale Volumentomographie eignet sich gut zur Erzeugung von 3-D-Bildern. Mit weniger Aufwand ist es aber auch möglich, unter Einsatz des Panoramaschichtverfahrens einen Befund in mehreren Ebenen darzustellen. Transversale und longitudinale Schichten verbessern die Diagnostik deutlich und gewährleisten eine größere forensische Sicherheit.

Seite: 741 - 745


Interpretation von Röntgenbildern
Seite: 747 - 748
Autoren: Schulze, Dirk
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Optimierung des Kraftschlusses bei der Zahnextraktion

(Zusammenfassung nicht vorhanden)

Seite: 749 - 752


Abrechnung
Seite: 753 - 754
Autoren: Bohlken, Thomas
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Rechtsfragen
Seite: 755 - 756
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Steuerrecht
Seite: 757 - 759
Autoren: Wissing, Peter
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


 

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