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Der Quintessenz Verlag

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Die Quintessenz

Die Monatszeitschrift für die gesamte Zahnmedizin

Erscheinungsdatum: 2009
Jahr: 2009
Ausgabe: 3

Beiträge:

„Die Quintessenz“ - jetzt auch mit Garantie
Seite: 239 - 239
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Die Transreplantation - ein neues Verfahren zum Erhalt elongierter und höchstgradig gelockerter Zähne

Parodontal sehr stark geschädigte und elongierte Zähne mit Lockerungsgrad III in einer ansonsten intakten Zahnreihe lassen sich mit dem hier beschriebenen neuartigen Verfahren der Transreplantation über einen Zeitraum von vielen Jahren erhalten. Dabei werden diese Zähne extrahiert, wurzelkanalbehandelt und nach vollständiger Entfernung der Wurzelhaut mit Emdogain beschichtet. Abschließend werden sie in ihre vollständig kürettierte sowie mit einem Rosenbohrer vertiefte Alveole zurückverpflanzt und an einem Nachbarzahn fixiert. Der längste bisher so erzielte Erfolg währt seit nunmehr 10 Jahren. Die Technik der Transreplantation ist von jedem Zahnarzt beherrschbar und in nur einer Behandlungssitzung durchführbar. Dem Patienten werden langwierige und kostenintensive Folgebehandlungen erspart.

Seite: 245 - 253
Autoren: Hiedl, Thomas


Diagnostisches Vorgehen bei Mundschleimhauterkrankungen

Das Auffinden einer Mundschleimhautveränderung löst einen Diagnoseprozess aus, der prinzipiell immer gleich verläuft. Der Umfang der Anamnese hängt dabei von dem jeweiligen Befund ab. Die klinische Untersuchung beginnt mit der Inspektion. Diese verläuft stets von außen (beginnend im Gesicht) nach innen und umfasst die gesamte Mundschleimhaut. Mit der anschließenden Palpation wird versucht, Ausdehnung, Fluktuation, Schmerzhaftigkeit und ähnliche Parameter abzuklären. Am Ende der Grunduntersuchung kann die Läsion in der Regel einer der diagnostischen Hauptgruppen zugeordnet werden. Nach Abwägen der differenzialdiagnostisch in Frage kommenden Krankheitsbilder ergibt sich eine Arbeitsdiagnose. Ist dies nicht der Fall, sind weitergehende diagnostische Maßnahmen erforderlich.

Seite: 255 - 264
Autoren: Bengel, Wolfgang


Differenzialdiagnostik von Mundschleimhauterkrankungen
Seite: 267 - 267
Autoren: Bengel, Wolfgang
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Dentindysplasie bei Einzelzähnen?

Dentindysplasien sind eine autosomal dominante Erbkrankheit mit genetisch gestörter Dentinbildung. Kennzeichnend für die Erkrankung ist eine atypische Dentinbildung mit anomaler Pulpenmorphologie bei normalem Zahnschmelz. Vormals als einheitliche Erkrankung betrachtet, unterscheidet man heute zwischen Typ I (radikulär) und Typ II (koronal). Typ I ist bei weitem häufiger. Beide Typen betreffen Milchzähne und bleibende Zähne, wobei jeweils mehrere bis alle Zähne beteiligt sind. In der Literatur wurden auch kombinierte Formen beschrieben. Typ I umfasst vier abgrenzbare Subtypen, während für Typ II keine Subtypen bekannt sind. Diese erblichen Defekte des menschlichen Dentins kommen relativ selten vor, und eine Unterscheidung zwischen mehr als zwei Typen scheint nicht notwendig. Dennoch ist die Existenz von weiteren Erscheinungsformen nicht auszuschließen. Der vorliegende Fallbericht handelt von einer Dentindysplasie mit Befall eines einzigen Zahnes. Kennzeichnend für diesen Fall waren normale Größenordnungen der Krone und der Wurzeln sowie starke Schmerzen. Histologisch zeigte sich eine Involvierung des Kronen- wie auch des Wurzeldentins. Mögliche Bezeichnungen für diese neue Erscheinungsform wären fokale odontoblastische Dysplasie oder Dentindysplasie Typ III.

Seite: 269 - 272


Der endodontische Arbeitsplatz

Die endodontische Behandlung hat sich durch die Einführung zahlreicher neuer Arbeitsmittel in den letzten Jahren stark verändert. Diese neuen Arbeitsmittel müssen in schon vorhandene Arbeitsabläufe sinnvoll integriert werden. Soll dies gelingen, ist eine gut überlegte Arbeitsplatzgestaltung für den Zahnarzt und seine Mitarbeiter nötig.

Seite: 275 - 280


Versorgung einer Einzelzahnlücke im Frontzahnbereich durch Kombination einer einflügeligen Adhäsivbrücke und eines Adhäsivattachments

Einflügelige Adhäsivbrücken und Adhäsivattachments sind innovative, wenig invasive adhäsivprothetische Therapieformen, die sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert haben. Beiden minimalinvasiven Versorgungsformen ist gemein, dass hoch belastbare extrakoronale Restaurationen über jeweils einen Klebeflügel an kariesfreien Zähnen befestigt werden. Anhand dieses Fallberichtes wird gezeigt, dass auch eine Kombination aus Adhäsivattachment und einflügeliger Adhäsivbrücke zur prothetischen Rehabilitation möglich ist. Durch zusätzliche Einarbeitung eines mesialen Brückenanhängers an ein Adhäsivattachment, das zur Verankerung einer Geschiebearbeit dienen sollte, wurde eine an den Pfeilerzahn grenzende Einzelzahnlücke im Frontzahnbereich geschlossen. Das Resultat bietet dem Patienten einen großen Komfort und genügt gleichzeitig hohen ästhetischen Ansprüchen. Erläutert werden die Indikationen, die Vor- und Nachteile der „klassischen“ Adhäsivprothetik sowie die klinische Vorgehensweise bei der Herstellung dieser adhäsivprothetischen Arbeiten an einem speziellen Patientenfall.

Seite: 283 - 289


Was tun bei hereditären und medikamenteninduzierten Gingivawucherungen?

Anhand von zwei Fällen werden die Diagnose, das Behandlungskonzept und der Therapieablauf je einer hereditären und einer medikamenteninduzierten Gingivawucherung in Kombination mit einer chronischen Parodontitis beschrieben. Bei beiden Patienten gelang es, durch eine konsequente nichtchirurgische antiinfektiöse Therapie die parodontalen Befunde deutlich zu verbessern. Nur in einem der beiden Fälle sind noch weiterführende chirurgische Maßnahmen (interne Gingivektomie) erforderlich, um ein stabiles Behandlungsergebnis über 2 Jahre zu realisieren. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) zu, die letztlich Garant für den langfristigen Erfolg und die Stabilität des Behandlungsresultates ist.

Seite: 293 - 304


Kariesrisikodiagnostik

Mit dem bei Kindern und Jugendlichen beobachteten deutlichen Kariesrückgang geht eine Polarisation der Kariesprävalenz einher. Zur Einbindung in gezielte Prophylaxeprogramme müssen die betreffenden Personen frühzeitig identifiziert werden. Die risikogerechte Patientenbetreuung ist auch in der Individualprophylaxe von Bedeutung. Mittels verschiedener Befundungen sollen mit möglichst hoher Sicherheit diejenigen Personen erkannt werden, die infolge eines erhöhten Kariesrisikos besonderer Betreuungsmaßnahmen bedürfen. Einschätzungen des Kariesrisikos aufgrund klinischer Zeichen wie der Karieserfahrung oder der Initialkaries weisen gute Vorhersagewerte auf. Demgegenüber ist die Risikoeinschätzung anhand einzelner bakterieller Tests wie der Speicheldiagnostik schlechter. Komplexe Risikobestimmungsverfahren unter Berücksichtigung vieler kariesrelevanter Parameter zeichnen sich wiederum durch eine gute Vorhersagegenauigkeit aus. Allen Tests ist gemeinsam, dass ihre Anwendung deutliche motivationsfördernde Effekte hin zu kariespräventivem Verhalten unterstützen kann.

Seite: 307 - 312


Der Einfluss experimentell herbeigeführter okklusaler Aufbissveränderungen auf das Körpergleichgewicht und die Fußdruckverteilung

Es besteht eine Assoziation zwischen der Zahnokklusion, der Gleichgewichtsverteilung des Körpers beim Stehen und der Fußdruckverteilung beim Gehen. Dieser Wirkungszusammenhang sollte durch systematisch hervorgerufene Veränderungen der Bisslage nachgewiesen werden. Hierfür wurden bei 62 gesunden erwachsenen Probanden unter verschiedenen Okklusionsbedingungen an vorab definierten Stellen des Gebisses Watterollen platziert (Ruhelage, habituelle Okklusion, symmetrisches bzw. asymmetrisches Sperren der Okklusion). Mit dieser Bisslage wurde zum einen die Gewichtsverteilung und zum anderen das Abrollverhalten bzw. die Fußdruckverteilung gemessen. Die Ergebnisse belegen (p = 0,05), dass eine Veränderung im stomatognathen System Auslenkungen des Körperschwerpunktes bewirkt. Darüber hinaus vergrößert sich bei Veränderungen der Bisslage gegenüber der habituellen Okklusion die mittlere Ballenbelastung des linken Fußes (p = 0,005 bzw. p = 0,05). Nach gültigen Bewertungskriterien kann diese Veränderung sowohl eine Verbesserung als auch eine Verschlechterung des Körperschwerpunktes bewirken. Aufbauend auf diesen Ergebnissen sollte in weiterführenden interdisziplinären Studien der okklusale Einfluss auf das Bewegungssystem näher erforscht werden.

Seite: 315 - 322


Indikationen der dentalen digitalen Volumentomographie

Die über einen Zeitraum von ca. 1,5 Jahren an der Freiburger Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde akquirierten dentalen digitalen Volumentomographien wurden hinsichtlich der ihnen jeweils zugrunde liegenden rechtfertigenden Indikation ausgewertet. Bei den eingesetzten Geräten handelte es sich um das ProMax 3D und das NewTom 3G. Die präoperative Implantatplanung und die Fokussuche erwiesenen sich als die am häufigsten gestellten Indikationen.

Seite: 323 - 327


Interpretation von Röntgenbildern
Seite: 329 - 330
Autoren: Schulze, Dirk
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Reparatur eines frakturierten Implantates

(Zusammenfassung nicht vorhanden)

Seite: 333 - 336


Systematische Diagnostik und Therapie in der zahnärztlichen Somnologie

Der Beitrag geht auf die Grundprinzipien bei der indikationsgerechten Auswahl intraoraler Protrusionsschienen (IPS) und die hiermit verbundenen labortechnische Aspekte ein. Für die Compliance und die Nebenwirkungsrate sind zahntechnische Faktoren der Schienenfunktion (vertikale Bisssperrung, Mundraumeinengung, Einschränkung der Unterkieferbeweglichkeit) entscheidend. Anatomisch bedingt besteht bei einer therapeutischen Unterkieferprotrusion regelmäßig eine gewisse vertikale Bisssperrung im Seitenzahnbereich. Umso wichtiger ist es, eine weitere, schienenbedingte Verstärkung dieser unvermeidbaren Bisssperrung auszuschließen. Insbesondere bei der technischen Bauhöhe einteiliger und zweiteiliger IPS bestehen teilweise deutliche Unterschiede. Hier bieten sich am ehesten Möglichkeiten, eine Überforderung des Kauorgans durch IPS zu vermeiden und die Compliance günstig zu beeinflussen. Es kommt auf eine optimale Wahl zwischen den zur Verfügung stehenden Schienenarten an. Eine sichere und einzelfallbezogen korrekte Schienenauswahl ist nur laborseitig und mit protrusiv einartikulierten Modellen möglich. Exemplarisch werden zwei Behandlungsfälle und die getroffene Schienenwahl dargestellt. Als Abschluss der somnologischen Beitragsreihe werden Thesen zu allen wichtigen Aspekten bei der Therapie mit IPS zur Diskussion gestellt.

Seite: 339 - 348


Abrechnung
Seite: 349 - 350
Autoren: Bohlken, Thomas
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Rechtsfragen
Seite: 351 - 352
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Steuerrecht
Seite: 353 - 354
Autoren: Wissing, Peter
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


 

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