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Der Quintessenz Verlag

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Die Quintessenz

Die Monatszeitschrift für die gesamte Zahnmedizin

Erscheinungsdatum: 2012
Jahr: 2012
Ausgabe: 1

Beiträge:

Editorial: Jetzt ist es passiert – GOZ 2012
Seite: 3 - 3
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Klinische Kariesdiagnose – Eine Übersicht

Die visuelle Beurteilung der Zahnoberflächen ist das gängigste Verfahren der zahnärztlichen Untersuchung und findet in der Regel statt, bevor weitere diagnostische Mittel eingesetzt werden. Mittlerweile stehen zahlreiche Verfahren zur Verfügung, die für die Befundung von kariös bedingten Läsionen geeignet erscheinen. Hierzu zählen u. a. Fluoreszenzverfahren, die faseroptische Transillumination und die elektrische Widerstandsmessung. Die moderne Zahnheilkunde verfügt über gut etablierte präventive und minimalinvasive Interventionsmöglichkeiten, die es erlauben, bereits frühe Läsionen zu versorgen. Daher ist es für ein diagnostisches Verfahren entscheidend, neben Dentinkaries auch initiale Läsionen frühzeitig erfassen zu können. Eine einfache Handhabung ist ausschlaggebend für die Integration in den Praxisalltag.

Seite: 7 - 16


Toxikologie
Seite: 19 - 20
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Endodontie und Allgemeingesundheit – Wechselwirkungen und therapeutische Konsequenzen (I)

Aufgrund der aktuellen demografischen Änderungen der westlichen Bevölkerungsgruppen wird auch das Patientenkollektiv immer älter. Bedingt durch zunehmende Absolutzahlen älterer Menschen, einen wachsenden prozentualen Anteil alter und älterer Patienten an der Gesamtbevölkerung sowie eine Zunahme der Zahl und des Anteils sehr alter Menschen (über 80 Jahre) steigt die Wahrscheinlichkeit, dass endodontische Maßnahmen bei Patienten mit reduzierter Allgemeingesundheit in der täglichen Praxis durchgeführt werden müssen. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine profunde Kenntnis bezüglich möglicher Wechselwirkungen zwischen endodontischen und systemischen Erkrankungen zunehmend an Bedeutung. Der Beitrag erörtert die relevanten Erkrankungen und deren Bedeutung für die endodontische Therapie. Insgesamt kann festgehalten werden, dass einige systemische Erkrankungen zweifelsohne mit Wurzelkanalbehandlungen interagieren, was im Wesentlichen die Erfolgsquoten betrifft. Endodontisch bedingte Entzündungen können aber auch die Allgemeingesundheit beeinträchtigen. Entsprechende Modifikationen der endodontischen Therapie und Medikationen sowie die Notwendigkeit einer prophylaktischen antibiotischen Abschirmung müssen erwogen werden. Eine Kontraindikation zur endodontischen Behandlung stellt das Vorliegen systemischer Erkrankungen in der Regel nicht dar.

Seite: 21 - 29


Repetitorium
Seite: 31 - 37


Parodontale und periimplantäre Nachsorge

In einer Vielzahl klinischer Untersuchungen konnte die essenzielle Bedeutung einer nach Abschluss der aktiven Behandlungsphase regelmäßig durchgeführten parodontalen Nachsorge für die langfristige Funktions- und Gesunderhaltung parodontal geschädigter Zähne eindeutig belegt werden. Das wachsende Verständnis der Existenz eines multifaktoriellen Krankheitsgeschehens, die Assoziation parodontaler Erkrankungen mit anderen chronisch-entzündlichen Allgemeinerkrankungen und auch die stetig steigende Zahl von mit dentalen Implantaten versorgten Patienten verleihen der unterstützenden Parodontitistherapie bzw. der parodontalen Erhaltungstherapie heute zunehmende Bedeutung und Verantwortung und machen sie zu einem zentralen Element präventiv orientierter Zahnmedizin. Der Beitrag möchte in diesem Zusammenhang aktuelle Aspekte der parodontalen und periimplantären Nachsorge beleuchten sowie Anregungen zu deren Umsetzung und Durchführung in der Praxis geben.

Seite: 39 - 49


Konus- und Teleskopkronen – Eine Standortbestimmung

Doppelkronen stellen bewährte Verankerungselemente für abnehmbaren Zahnersatz dar. Konuskronen kommen aufgrund ihrer stetigen Selbstaktivierung und der besseren Dosierbarkeit der Haltekräfte häufiger als Teleskopkronen zum Einsatz und sind auch bei reduziertem parodontalem Attachment indiziert. Konus- und Teleskopkronen können problemlos mit anderen, als starr geltenden Attachments wie Modellgussklammern, extrakoronalen Geschieben und Zylinderankern kombiniert werden. Die Herstellung von abnehmbarem Zahnersatz mit Doppelkronen stellt hohe klinische und technische Anforderungen. Entsprechend sorgfältig müssen Diagnostik, Planung und Therapie durchgeführt werden.

Seite: 51 - 60


Interdisziplinärer Lückenschluss: Platz schaffen für ein Implantat?

Prothetiker oder Implantologen neigen zum Lückenschluss mittels Brücke oder Implantat, während Kieferorthopäden häufig einen orthodontischen Lückenschluss bevorzugen. Viele Patienten müssen indes sowohl prothetisch-implantologisch als auch orthodontisch behandelt werden. Dabei sollte die Entscheidungsfindung bezüglich der vorgeschlagenen Therapie unter Abwägen objektiver Kriterien erfolgen und möglichst unabhängig von der Spezialisierung des befragten Zahnarztes sein. Anhand klinischer Beispiele werden verschiedene Möglichkeiten für den dentalen Lückenschluss im Hinblick auf ihre Differenzialindikation verglichen.

Seite: 61 - 70


Intraossäre Anästhesie als Alternative zur herkömmlichen Infiltrations- und Leitungsanästhesie

Vorgestellt werden die Technik der intraossären Anästhesie (auch transkortikale oder osteozentrale Anästhesie genannt) und die dazu vom Autor bislang gesammelten klinischen Erfahrungen. Für die Schmerzausschaltung bei unterschiedlichen zahnärztlichen Behandlungen wurde in 216 Behandlungsfällen die intraossäre Anästhesie mit dem QuickSleeper-Gerät angewendet und dokumentiert. Es ergab sich eine Erfolgsrate von 95,4 %. Gegenüber den herkömmlichen Methoden der Infiltrations- und der Leitungsanästhesie bietet das Verfahren folgende Vorteile: kein intravasales Injektionsrisiko, keine intraneurale Injektion, keine Anästhesie von Lippe, Wange und Zunge, sofortiger Wirkungseintritt sowie gute Wirkung auch bei stark pulpitischen Zähnen.

Seite: 71 - 76


Der kardiovaskuläre Risikopatient

Herzrhythmusstörung, Linksherzinsuffizienz, Angina pectoris, arterielle Hypertonie und akuter Myokardinfarkt sind die unter dem Begriff koronare Herzkrankheit (KHK) zusammengefassten Krankheitsbilder, welche kardiovaskulär vorbelastete Personen bei der zahnärztlichen Behandlung zu Risikopatienten werden lassen. Grundbedingung ist eine Anamnese, mit der sich diese Patienten identifizieren lassen. Prophylaktische Maßnahmen werden mit dem behandelnden Hausarzt bzw. dem Internisten (Kardiologen) abgesprochen. Das Praxisteam sollte auf während der Behandlung eintretende Notfallsituationen vorbereitet sein, um direkt reagieren zu können. Ein intraoperatives Monitoring ist hilfreich.

Seite: 77 - 81


Differenzialdiagnostik von Mundschleimhauterkrankungen
Seite: 82 - 82
Autoren: Bengel, Wolfgang
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Abnehmbarer Zahnersatz im hohen Alter

Die zahnärztliche Behandlung von älteren, multimorbiden Patienten setzt meist ein spezifisches gerostomatologisches Wissen voraus. Zahnmedizinische Konzepte für ältere Menschen sollten neben kurativen auch präventive Aspekte beinhalten. Zudem ist es wichtig, dass sowohl die unmittelbare als auch die zukünftige medizinische Situation des Patienten einbezogen werden. Im Therapieentscheidungsprozess, der partizipativ zwischen Zahnarzt, Patient und Angehörigen aufgebaut sein sollte, sind die zahnmedizinische funktionelle Kapazität sowie der subjektive und der relativierte objektive Behandlungsbedarf zu berücksichtigen. Die Erstversorgung mit abnehmbaren Prothesen im hohen Alter kann sowohl den Zahnarzt als auch den Patienten vor Herausforderungen stellen. Das Konzept der Aufbauprothese ist ein wirkungsvolles Verfahren, ältere, multimorbide Patienten mit abnehmbarem Zahnersatz zu versorgen und dabei mögliche Adaptationsprobleme zu reduzieren.

Seite: 83 - 93


Zahnmedizinische operative Eingriffe bei Patienten mit medikamentöser Sekundärprophylaxe nach Schlaganfall

Die medikamentöse Sekundärprophylaxe nach ischämischem Schlaganfall auf dem Boden einer Mikro- oder Makroangiopathie erfolgt in den meisten Fällen mit einem Thrombozytenfunktionshemmer. Die Arrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern mit der Gefahr eines kardioembolischen Schlaganfalls ist eine der Hauptindikationen für eine orale Antikoagulation. Noch immer stellt ein geplanter chirurgischer Eingriff speziell unter Antikoagulation eine organisatorische und therapeutische Herausforderung für die behandelnden Ärzte dar. Der Beitrag erläutert die aktuellen Bridging-Empfehlungen in Bezug auf zahnärztliche sowie mund-, kiefer- und gesichtschirurgische Eingriffe unter verschiedenartiger medikamentöser Sekundärprophylaxe nach ischämischem Schlaganfall.

Seite: 95 - 100


Internes Qualitätsmanagement und zahnärztliche Radiologie

In der zahnärztlichen Radiologie wird für die Dokumentation und Qualitätssicherung ein großer Aufwand betrieben. Die Einführung eines internen Qualitätsmanagement-Systems, wie es seit Ende 2010 von den Praxen verbindlich gefordert wird, ist hilfreich bei der Umsetzung von gesetzgeberischen Vorgaben und Verordnungen. Nach der Implementierung des internen Qualitätsmanagements im Bereich der zahnärztlichen Radiologie müsste es für die Zahnarztpraxen wieder möglich sein, die Patientenversorgung in den Vordergrund zu stellen und gleichzeitig allen gesetzgeberischen Anforderungen nach der Röntgenverordnung 2002 gerecht zu werden.

Seite: 101 - 106


Interpretation von Röntgenbildern
Seite: 107 - 107
Autoren: Schulze, Dirk
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Zeitschriftenreferate
Seite: 109 - 110
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Der Führungsknigge
Seite: 111 - 113
Autoren: David, Sybille
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Abrechnung
Seite: 114 - 115
Autoren: Honold, Ingrid
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Rechtsfragen
Seite: 116 - 117
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Das aktuelle Urteil
Seite: 118 - 119
Autoren: Godemann, Julia
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Steuerrecht
Seite: 120 - 120
Autoren: Wissing, Peter
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


 

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