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Der Quintessenz Verlag

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Die Quintessenz

Die Monatszeitschrift für die gesamte Zahnmedizin

Erscheinungsdatum: 2012
Jahr: 2012
Ausgabe: 2

Beiträge:

Editorial: Daumen drücken – die neue AO steht vor der Tür!
Seite: 155 - 155
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Kauflächengestaltung mittels CAD/CAM – Stand der Technologie

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Methoden und Materialien zur Herstellung von Zahnersatz stark weiterentwickelt. Die exponentielle Leistungssteigerung der Computersysteme hat dazu geführt, dass digitale Kauflächen aus dem Computer heute in Praxis und Labor weitverbreitet sind. Die CAD-Programme für die Gestaltung der Morphologie von Rekonstruktionen konnten erheblich verbessert werden und bieten verschiedene Möglichkeiten der dreidimensionalen Visualisierung. Neben Okklusalflächen aus Zahnbibliotheken hat sich die biogenerische Berechnung der Zahnmorphologie als präzise und effizient erwiesen. Limitierende Faktoren bei der Umsetzung digitaler Daten in einsetzbare Versorgungen sind die Maschinen und Werkzeuge zur Bearbeitung der verschiedenen Materialien wie Keramik, Kunststoff oder Metall. Die vorwiegend abtragend arbeitenden Systeme werden in Zukunft durch additiv arbeitende ergänzt werden, was die Möglichkeiten von CAD/CAM-Systemen stark erweitern wird. Je nach den verwendeten Materialien führen z. B. bei Versorgungen aus Keramik tiefe Fissuren auf der Okklusalfläche zu einer unnötigen Schwächung der Struktur. Die aktuellen Systeme und die mit ihrer Hilfe hergestellten Okklusalflächen können als praxistauglich bewertet werden. Relativ hohe Investitionskosten und die mehrheitlich geschlossenen Systeme behindern aber zurzeit noch eine größere Verbreitung von CAD/CAM-Systemen in Praxis und Labor.

Seite: 161 - 169


Endodontie und Allgemeingesundheit – Wechselwirkungen und therapeutische Konsequenzen (II)

Aufgrund der aktuellen demografischen Änderungen der westlichen Bevölkerungsgruppen wird auch das Patientenkollektiv immer älter. Bedingt durch zunehmende Absolutzahlen älterer Menschen, einen wachsenden prozentualen Anteil alter und älterer Patienten an der Gesamtbevölkerung sowie eine Zunahme der Zahl und des Anteils sehr alter Menschen (über 80 Jahre) steigt die Wahrscheinlichkeit, dass endodontische Maßnahmen bei Patienten mit reduzierter Allgemeingesundheit in der täglichen Praxis durchgeführt werden müssen. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine profunde Kenntnis bezüglich möglicher Wechselwirkungen zwischen endodontischen und systemischen Erkrankungen zunehmend an Bedeutung. Der Beitrag erörtert die relevanten Erkrankungen und deren Bedeutung für die endodontische Therapie. Insgesamt kann festgehalten werden, dass einige systemische Erkrankungen zweifelsohne mit Wurzelkanalbehandlungen interagieren, was im Wesentlichen die Erfolgsquoten betrifft. Endodontisch bedingte Entzündungen können aber auch die Allgemeingesundheit beeinträchtigen. Entsprechende Modifikationen der endodontischen Therapie und Medikationen sowie die Notwendigkeit einer prophylaktischen antibiotischen Abschirmung müssen erwogen werden. Eine Kontraindikation zur endodontischen Behandlung stellt das Vorliegen systemischer Erkrankungen in der Regel nicht dar.

Seite: 171 - 180


Lückenschluss im Seitenzahnbereich mit einer adhäsiv befestigten vollkeramischen Flügelbrücke

Der in dem Beitrag beschriebene Patientenfall zeigt, dass auch unter klinisch nicht optimalen Bedingungen ein minimalinvasives Vorgehen im Sinne eines adhäsiven Lückenschlusses unter Verwendung eines CAD/CAM-gefrästen Zirkongerüstes möglich zu sein scheint und eine Alternative zum konventionellen, implantologischen oder kieferorthopädischen Lückenschluss darstellt.

Seite: 181 - 189


Systemische Erkrankungen als Risiko für die Implantattherapie

In der Praxis implantologisch tätige Zahnärzte sind mit einer wachsenden Anzahl von Patienten mit allgemeinmedizinischen Risikofaktoren konfrontiert, welche eine Implantattherapie im Rahmen der oralen Rehabilitation wünschen oder benötigen. Allerdings gibt es nur wenige klinische Empfehlungen für die Versorgung dieser Patienten, so dass zahlreiche Fragen in Bezug auf das prä- und postoperative Vorgehen für den behandelnden Arzt ungeklärt bleiben. Daher soll in dem Beitrag eine kritische Bewertung der Literatur bezüglich einer Implantattherapie bei Patienten mit systemischen Erkrankungen vorgenommen werden.

Seite: 191 - 197


Sequestrierung des Alveolarfortsatzes nach unfallbedingter Zahnlockerung

Die unfallbedingte Lockerung von Zähnen ist nach der Konkussion die leichteste Dislokationsverletzung und zeigt fast immer eine unkomplizierte parodontale Heilung. Pulpanekrosen sind möglich, aber selten. Die Therapie der Wahl ist – falls überhaupt erforderlich – eine flexible Schienung der Zähne für 2 bis 3 Wochen. Der Beitrag beschreibt den Fall eines 42-jährigen Mannes, bei dem es nach unfallbedingter Lockerung der Zähne 11 und 12 sowie anschließender flexibler Schienung zu einer schwerwiegenden lokalen Komplikation in Form einer Sequestrierung des Alveolarfortsatzes durch eine Osteomyelitis gekommen war. Letztlich konnte eine weitere Infektionsausbreitung im Oberkiefer nur durch Entfernung der Zähne 11 und 12 und des Knochensequesters verhindert werden.

Seite: 199 - 205


Differenzialdiagnostik von Mundschleimhauterkrankungen
Seite: 206 - 206
Autoren: Bengel, Wolfgang
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Repetitorium
Seite: 207 - 210


Antithrombotische Therapie und Bridging in der Zahnmedizin

Da immer mehr Patienten in Deutschland dauerhaft antithrombotisch behandelt werden, steigt auch die Anzahl zahnmedizinischer Eingriffe bei diesen Patienten. Zahnmediziner sollten darum ein Grundverständnis der Gerinnungsphysiologie und der Arzneimittelwirkungen haben, um solche Patienten adäquat versorgen zu können. Der Beitrag stellt kompakt die wichtigsten Mechanismen der Gerinnung und der sie beeinflussenden antithrombotisch wirksamen Medikamente vor. Des Weiteren erläutert er die zentralen Prinzipien und Vorgehensweisen des perioperativen Bridgings mit besonderem Bezug zur Zahnmedizin. Abschließend werden lokale Interventionsmaßnahmen zur Blutungsbehandlung und -prophylaxe sowie Besonderheiten der postoperativen Schmerztherapie aufgezeigt.

Seite: 213 - 222


Grundlegende Techniken der Fotografie und Bildbearbeitung

Porträts von Patienten spielen in der zahnmedizinischen Fotografie eine große Rolle, denn anhand solcher Aufnahmen ist es möglich, Vorher-Nachher-Vergleiche anzustellen oder ein Behandlungsergebnis im Gesamtkontext des Gesichts zu präsentieren. Im Rahmen von Vorträgen tragen Patientenporträts dazu bei, den “Fall" besser einordnen zu können. Ziel ist es, ein Bild anzufertigen, das professionellen Ansprüchen gerecht wird, ohne einen professionellen Aufwand in der Praxis betreiben zu müssen.

Seite: 223 - 231
Autoren: Bengel, Wolfgang


Interpretation von Röntgenbildern
Seite: 232 - 232
Autoren: Schulze, Dirk
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Die dentale Trickkiste
Seite: 233 - 241


Zeitschriftenreferate
Seite: 243 - 244
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Interview
Seite: 245 - 246
Autoren: Nitschke, Ina
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Abrechnung
Seite: 247 - 247
Autoren: Honold, Ingrid
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Rechtsfragen
Seite: 249 - 250
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Steuerrecht
Seite: 251 - 251
Autoren: Wissing, Peter
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


 

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