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Der Quintessenz Verlag

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Die Quintessenz

Die Monatszeitschrift für die gesamte Zahnmedizin

Erscheinungsdatum: 2009
Jahr: 2009
Ausgabe: 2

Beiträge:

Editorial
Seite: 127 - 127
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Anatomische Varianten der Mundschleimhaut

Die Mundschleimhaut ist Manifestationsort eigenständiger Erkrankungen, übergeordneter Dermatosen und oraler Läsionen als Zeichen von Allgemeinerkrankungen. Daneben findet man Anomalien und Heterotopien ohne Krankheitswert. Ihre Kenntnis ist von Bedeutung, um Fehldiagnosen zu vermeiden. Nicht selten haben diese Anomalien ihre Ursache in der recht komplexen Entwicklungsgeschichte der Mundhöhle, an der Gewebe verschiedener Keimblätter und Gesichtsfortsätze beteiligt sind. Andere stellen lediglich morphologische Varianten der Norm dar, die keinen Krankheitswert haben, jedoch andere pathologische Veränderungen begünstigen können.

Seite: 133 - 141
Autoren: Bengel, Wolfgang


Differenzialdiagnostik von Mundschleimhauterkrankungen
Seite: 142 - 142
Autoren: Bengel, Wolfgang
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Eine neue Methode zum Lückenschluss im Seitenzahnbereich durch direkt vorgenommene Zahnverbreiterungen

Am Phantommodell wird eine Methode beschrieben, die einen Lückenschluss im Seitenzahnbereich durch Zahnverbreiterungen mit Hilfe von direkt eingebrachtem Komposit erlaubt. Dabei wird auf einen stufenlosen Übergang zwischen Zahnoberfläche und Komposit sowie gute approximale Kontaktbeziehungen besonderes Augenmerk gerichtet.

Seite: 145 - 154


Der Einfluss des Patientenwunsches auf die Behandlungsplanung

Bei komplexen Patientenfällen ist die synoptische Behandlungsplanung mindestens genauso wichtig wie die manuell-technische Ausführung der einzelnen Therapiemaßnahmen. Neben dem Befund und Evidenzaspekten haben vor allem die Patientenwünsche einen erheblichen Einfluss auf die Planung. An einem umfangreichen Fallbeispiel wird dies dargestellt.

Seite: 157 - 164
Autoren: Mücke, Herbert


Tissue Engineering - die Alternative bei der Augmentation autogener Transplantate unter Langzeitbeobachtung

Zahnverlust geht häufig mit einem deutlichen Knochenverlust einher, so dass enossale Implantate nur eingeschränkt oder gar nicht mehr platziert werden können. Zur Rekonstruktion hat sich die Transplantation von autogenem Knochen bewährt, aber dieses Vorgehen ist mit dem gravierenden Nachteil verbunden, dass in der Donorregion ein zweites Operationsgebiet entsteht. Mit gezüchteten autogenen Knochentransplantaten (BioSeed-Oral Bone) steht eine Substanz für die Knochenaugmentation zur Verfügung, die eine zusätzliche Knochenentnahme aus der Kinnregion oder dem Beckenkamm überflüssig macht. Die Technik wird anhand eines Patientenfalls dargestellt, bei dem eine beidseitige Sinusbodenelevation mit simultaner Implantatnavigation unter Verwendung eines vitalen autogenen Transplantates aus Periostzellen erfolgte. Der Strukturerhalt der Knochenchips wurde nach 2 und 4 Jahren mittels eines 3-D-generierten Oberkiefermodells überprüft.

Seite: 165 - 175
Autoren: Luckey, Ralf


Gruppenprophylaxe gestern, heute und morgen

Heute sind die Polarisierung der Verteilung kariöser Läsionen, frühkindliche Karies, Milchzahnkaries, versteckte Karies, Mineralisationsstörungen und Erosionsschäden die großen Herausforderungen in der Kinderzahnheilkunde. Die neuen Problemfelder erfordern eine stärkere Fokussierung der Prophylaxeprogramme schon auf die 1- bis 3-Jährigen. Frühberatung, Frühdiagnostik, Frühprävention und Verweisung zur Frühtherapie müssen besondere Aktionsfelder der Gruppenprophylaxe bei Kindern zwischen 1 und 6 Jahren werden, ebenso eine konsequent organisierte und realisierte aufsuchende Prophylaxe in den Lebenswelten der Kinder. Künftig werden neben der Gruppenbasisprophylaxe viele ideenreich gestaltete vernetzte Einheiten der Intensivprophylaxe und der aufsuchenden Prophylaxe angeboten werden müssen, damit die Gruppenprophylaxe in eine noch erfolgreichere Zukunft steuert.

Seite: 177 - 183
Autoren: Michel, Herbert


Verlauf der Sensibilität von palatinal verlagerten Eckzähnen während ihrer kieferorthopädischen Einordnung

Palatinal verlagerte Eckzähne stellen den Behandler vor die schwierige Entscheidung, ob durch eine chirurgische Freilegung mit anschließender kieferorthopädischer Einordnung der erwünschte Erfolg hinsichtlich Ästhetik und Funktion erzielt werden kann oder ob die betroffenen Zähne besser entfernt werden sollten. Um mögliche Auswirkungen auf die Sensibilität palatinal verlagerter Eckzähne während und nach ihrer kieferchirurgischen Freilegung und kieferorthopädischen Einordnung zu untersuchen, wurde die Sensibilitätsreaktion an 19 Patienten mit unilateral verlagertem Eckzahn überprüft. Die verlagerten Eckzähne zeigten im Vergleich zu den kontralateralen Eckzähnen verzögert positive oder negative Reaktionen auf die Sensibilitätstestung. Nach abgeschlossener Einordnung wurde bei allen Zähnen eine positive Reizantwort festgestellt.

Seite: 185 - 189


Deckprothesen

Die Deckprothese ist ein sinnvolles Versorgungskonzept, wenn Restzähne bei ungünstigem Verhältnis von klinischer Krone zu Wurzellänge erhalten werden sollen. Das Dekapitieren der wurzelkanalbehandelten Pfeilerzähne auf Gingivaniveau ermöglicht eine günstigere Belastung und den mittel- bis langfristigen Erhalt der dentalen und parodontalen Strukturen. Der Erhalt von Restzähnen schützt die knöchernen Strukturen vor Atrophie und wirkt sich positiv auf die Kaufunktion sowie die Tastempfindlichkeit aus. Gleichzeitig werden die Stabilität und ggf. die Retention des Zahnersatzes und somit seine Adaptation gefördert. Mit Hilfe von Implantaten können auch bereits zahnlose Patienten mit einer Deckprothese versorgt werden. Die strukturellen und funktionellen Vorteile dieses Versorgungskonzeptes sind umfangreich dokumentiert. Besonders überzeugend ist der Gewinn an mundgesundheitsbezogener Lebensqualität. Die Versorgung des zahnlosen Unterkiefers mit zwei Implantaten und einer Deckprothese wurde daher im Rahmen einer Konsensuskonferenz als erste Behandlungsoption vorgeschlagen.

Seite: 191 - 199


Interpretation von Röntgenbildern
Seite: 201 - 202
Autoren: Schulze, Dirk
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Die dentale Trickkiste

Problem: Unterkiefertotalprothese hält nicht/Die erprobte Lösung: Retention der Unterkiefertotalprothese mit dünnen Implantaten und Sofortbelastung

Seite: 203 - 208


Systematische Diagnostik und Therapie in der zahnärztlichen Somnologie

Der Beitrag beschreibt die Systematik einer zahnärztlich-somnologischen Diagnostik bei intraoralen Protrusionsschienen (IPS) in der Therapie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms (OSAS). Ausgehend von einer gesicherten somnologischen Diagnose werden die Ergebnisse des zahnärztlichen Untersuchungsganges, der bildgebenden Diagnostik (Fernröntgenseitenbild) und der Modellanalyse in einer speziellen Prädiktorensystematik zusammengefasst und bewertet. Im Ergebnis dieses Diagnoseablaufes werden Indikation bzw. Kontraindikation zur somnologischen Schienentherapie gestellt, Aussagen zum wahrscheinlichen somnologischen Schieneneffekt getroffen und die Grundlagen für eine optimale, einzelfallbezogene Schienenauswahl im Labor geschaffen.

Seite: 209 - 216


Abrechnung
Seite: 217 - 218
Autoren: Bohlken, Thomas
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Rechtsfragen
Seite: 219 - 220
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Das aktuelle Urteil
Seite: 221 - 222
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


Steuerrecht
Seite: 223 - 224
Autoren: Wissing, Peter
Kategorien / Schlagwörter: Beitrag, Deutsch


 

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